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  • 1962

    Die Wurzeln unseres Zeltlagers reichen zurück bis in das Jahr 1962.
    Von Kaplan Paul Lerchenmüller initiert, war unser Lager damals noch ein reines Jungenlager. Anders als heute, wo wir ein eigenes Küchenteam haben, dass uns täglich mit frischen Gerichten beglückt, wurde unser Lager damals noch von der ortsansässigen Bundeswehr versorgt, die sich um die Verpflegung der Teilnehmer kümmerte.
    Früher gab es dann eben öfter mal einen Eintopf, während die Küche heute auf ausgewogene Kost mit viel frischem Gemüse Wert legt und sich auch mit Gerichten wie "Gulasch mit selbstgemachten Knödeln" oder "Sahnegeschetzeltes" immer wieder aufs Neue selbst übertrifft.

  • 1964

    „Zeltlager im Sommer: 12 Tage Spiel, Spaß und Spannung in
    Waldzell. Teilnehmerbeitrag: 15DM“ So oder so ähnlich könnte die Zeitungsannonce des ersten Zeltlagers ausgesehen haben.
    Damals bildeten Kaplan Paul Lerchenmüller, Bernhard Schwing, Albin Wolfstätter und Dr. Sigurd Zapf die Lagerleitung des (damaligen) Jungenlagers. Diese Teamzusammensetzung sollte bis ins Jahr 1964 in Ebermannstadt die Gestaltung und Durchführung der Freizeit übernehmen.

    Aufmerksamen Zeltlagerfans wird an dieser Stelle auffallen, dass dieser Zeltplatz in der Nähe der Burg Feuerstein in der Fränkischen Schweiz der KjG St. Martin im Jahr 2011 - wenn auch vollkommen modernisiert - ebenfalls als Zielort diente. Gerne besuchen wir auch heute noch Zeltplätze, die schon vor 50 Jahren von uns besucht wurden - selbstredend nur, wenn sie modernisiert wurden und den neuesten technischen & hyginieschen Standards entsprechen (Warmwasser, Strom, moderne sanitäre Anlagen, etc.pp.)

  • 1967

    Auch unsere Ausstattung an Material hat sich im Laufe der Zeiten stark gewandelt. War man anfangs noch eher spartanisch ausgerüstet, können wir mittlerweile auf ein breites Spektrum an allerlei Ausrüstungsgegenständen blicken und dürfen zurecht davon sprechen, eines der am besten ausgestatteten Zeltlager der Erzdiözese Freiburg zu sein.
    Links sieht man beispielsweise die sogenannten "Alex"-Rundzelte; damals der letzte Schrei! Heute haben wir komplett auf "Sudan"-Viereckzelte umgestellt (und ein oder zwei etwas kleinere "Felix"-Viereckzelte sind auch noch im Lagerraum; diese dienen heute nur noch als Kofferzelte).
    Ansonsten besitzen wir alles, was das Herz begehrt, um einen reibungslosen Lagerablauf zu garantieren. Dies reicht von einem nagelneuen Küchenzelt samt Vollausstattung über reichlich Werkzeug und Material bis hin zu aller Arten von Spielzeug.

    Wer unseren Lagerraum einmal betritt, zeigt sich häufig durchaus erstaunt und begeistert wieviel Material man in einem Raum unterzubringen vermag!

  • 1970

    Auch wenn sich vieles im Laufe der Zeit geändert hat - eines steht für uns damals wie heute im Vordergrund: natürlich der Spass! Wir wollen Kindern unvergessliche Erfahrungen und Ferien bereiten, damit sie an deren Ende glücklich nach Hause fahren und etwas mitnehmen können fürs Leben.

    Gleichwohl sind unsere Lager nicht nur auf den Spass ausgelegt, sondern es schwingen noch andere Themengebiete mit, die wir spielerisch in den Lagerablauf einfließen lassen. Dabei orientieren wir uns an der Ausrichtung des Bunds der katholischen Jugend (BdkJ): So bewegt sich unser Zeltlager damals wie heute im Spannungsfeld von Spiritualität, Freizeit, Politik und Bildung!

  • 1979

    Gar nicht so einfach das Vorhaben umzusetzen, Bilder aus 50 Jahren Zeltlager aufzutreiben. An Bilder aus den Jahren 1970-1980  zu kommen, gestaltete sich leider wie die vergebliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Trotz intensiver Recherchen war es uns leider nicht möglich Bilder aus den Jahren 1970-1978 aufzutreiben.

    Dafür haben wir ab dem Jahr 1979 wieder einige Fotos im Angebot: Eines der Bilder kann man links  sehen. Es zeigt den Lageralltag 1979 in Eschau.

    Damals gab es in den Ferien noch 3 verschiedene Lager, die allerdings alle nacheinander auf dem selben Platz stattfanden: die KjG bot auf Pfarreiebene ein reines Jungenlager an. Danach gab es ein Mädchenlager, welches auf Dekanatsebene ausgeschrieben war und im Anschluss daran noch ein 3.Lager.

  • 1980

    1980 begab man sich in das schöne Tairnbach in der Nähe von Wiesloch, um in eine neue Ära in Sachen Zeltlager zu starten. Der Zeltplatz dort wird auch heute noch viel frequentiert und  vermittelt wie damals "Natur pur": Strom gibt es nämlich immer noch keinen. Schade eigentlich, sonst wären wir dort bestimmt mal wieder hingefahren.
     
    In den nächsten Jahren besuchte man dann auch weitere Stationen wie Boxberg, Buchen, Limbach oder das Elztal. All das zeigt, dass man zu dieser Zeit regional sehr verbunden war und weiter entfernte, schöne Zeltplätze eher links liegen ließ; getreu dem Motto:

    "Willst du immer weiter schweifen?

    Sieh, das Gute liegt so nah." (Goethe)

  • 1984

    Da die KjG ein katholischer Jugendverband ist, liegt es uns natürlich sehr am Herzen auch spirituelle Inhalte nicht zu kurz kommen zu lassen. Natürlich ist es uns dabei auch ein Anliegen einen gemeinsamen Gottesdienst in der freien Natur  zu feiern.

    Die GoDis fanden früher übrigens viel häufiger als heute statt - teils jeden Tag. Heute haben wir es mit einem gewandelten Umgang mit Religiösität und Spiritualität zu tun.

    Nichtsdestotrotz wollen wir gerne christliche Werte wie z.B. Nächstenliebe vermitteln und Gemeinschaft leben auf unseren Zeltlagern.
    Wir versuchen an jedem Tag durch Lieder und kleine Impulse/Geschichten den Blick von der Hektik des Alltags weg, hin zu Momenten der Stille zu wenden, in denen man zur Ruhe kommen kann und einmal nachdenken kann darüber, was einen glücklich macht, wofür man dankbar ist oder wen man liebt.

  • 1990

    1990 wurde der Zeltplatz in Neckarsteinach-Grein besucht und man begab sich auf Weltreise; passend garniert mit einem großen Fußballturnier (da zum gleichen Zeitpunkt WM war und Deutschland Weltmeister wurde)

    Eine Zahl, die dennoch auf jeden Fall beachtenswert ist, sind die über 100 Personen auf dem Zeltlager im Jahre 1983. Schon damals musste also die Feldküche zur absoluten Höchstform auflaufen, um alle hungrigen Mäuler in leckerer Manier zu sättigen.
    Diese hohen Teilnehmerzahlen waren natürlich auch aufgrund der Geschlechtertrennung noch Ausnahmen nach oben, was aber auch oft in Zusammenhang mit beschränkten Zeltplatzgrößen lag, die manchmal eine Kapazität von mehr als 60 – 80 Personen einfach nicht zuließ.
    Dennoch war diese beständige Zahl an Anmeldungen doch durchaus erstaunlich, gerade weil Auslandsurlaube in den 80ern immer mehr an Popularität gewannen. An den Charme eines Zeltlagers kamen und kommen diese jedoch wohl doch nicht heran.

  • 1995

    Die Bedeutung der Kindermitbestimmung wurde im Verlaufe der 90er-00er Jahre immer mehr ausgebaut und fand seinen Höhepunkt sicherlich in einem offen geplanten Programm, das die Kinder am Beginn des Lagers selbst bestimmen durften.
    So kamen hier auch mal ganz ungewöhnliche Programmpunkte zum Vorschein, aber gerade damalige Ideen, wie ein Imitat der Abendshow Herzblatt, finden sich auch heute noch im Programm des Zeltlagers und sind jedes Jahr ein absolutes Highlight für Groß und Klein.

    Dem Gruppenleiter kommt bei diesen Abstimmungen eine besondere Rolle zu, denn schließlich muss er gerade die Kinder, die zum ersten Mal dabei sind, möglichst neutral über alle möglichen Programmpunkte informieren und gleichzeitig für neue Ideen öffnen ohne zu indoktrinieren.
    Und bei einer stetig gleich-bleibenden Anmeldezahl von ca 80 Teilnehmern wartete folglich eine riesige Aufgabe auf jeden Teamer.
    Ein Glück, dass alle gut geschult durch den Gruppenleitergrundkurs waren und ein Gespür für den Umgang mit Kindern hatten.

  • 2000

    10 Jahre nach dem letzten Besuch in Neckarsteinach, war man im Jahre 2000 abermals zu Gast.
    Hier links sieht man die Kinder beim Vorzelte Bau!

    In Neckarsteinach-Grein waren einige aktuelle Teamer des älteren Zeltlagers das erste Mal als Gruppenleiter dabei (Henni & Stony); die älteren Teamer des jüngeren Lagers zum vorletzen oder letzten Mal als Teilnehmer (Benni)!

    Ihr seht: Auch wir können auf eine lange Zeit auf dem Zeltlager zurückblicken und wollen diese auch nicht mehr missen!

  • 2002

    2002 - Murrhardt; "Agentenlager"

    Auf dem Platz von "Lore" hatten wir erstmalig 2 Zeltlager, ein jüngeres und ein älteres im Angebot, um differenzierter auf die jeweilige Alterstufe in Form von Aktionen und dem Programm an sich eingehen zu können!
    Kindermitbestimmung wurde intensiv praktiziert und das Programm voll und ganz nach den Wünschen der Teilnehmer ausgerichtet.

    Das Bild zeigt die damaligen Küchenmitglieder als "Safri Trio" bei einem Auftritt des ZL "Wetten, dass...?"

  • 2003

    2003 - Rückholz-Goldhasen "Entenhausen"

    Nicht weit von Füssen und somit den Königsschlössern Neuschwanstein und Herrenchiemsee entfernt, liegt der Platz von Xaver Paulsteiner. Traumhaft gelegen, war er bereits mehrfach - trotz seiner weiten Entfernung - ein Reiseziel von uns (und wir gehn da mit Sicherheit mal wieder hin).

    Was kann es schöneres geben als am Morgen zu erwachen, aus dem Zelt zu kommen und vor einer atemberaubenden Postkartenkulisse zu stehen? Berge ringsum und die Sonne geht gerade funkelnd auf! Da wird es einem ganz leicht ums Herz und man startet voll Glück in den neuen Tag!

  • 2004

    2004 - Beerfelden; "Den alten Griechen auf der Spur"

    Im schönen Mossautal waren wir in der Vergangenheit auch schon häufiger - verständlicherweise. Der Zeltplatz gehört zu einer Kette von Waldzeltplätzen des Forstamts BaWü. Alle hervorragend ausgestattet, idyllisch gelegen und weit ab vom Schuss. Dann macht auch der herrschende LÄRM-Pegel bei 100 Kindern nichts aus! ;-)

    Das Bild zeigt übrigens den AktionsKreis "Lagermühle pimpen"; unser damaliges Küchenauto wurde von den Kindern angemalt und aufgemöbelt! Das war im Anschluss kein Opel mehr, sondern ein Ferrari! =)

  • 2005

    2005 - Teuschnitz; "Hollywood"

    Im Bamberger Raum, in der Nähe von Coburg, waren wir seit 2005 immer häufiger, da es dort eine Menge wunderschöner Zeltplätze gibt. Manch Teamer kennt die hiesigen Autobahnen mittlerweile wie seine Westentasche und kann genau sagen, welche Ausfahrt man nehmen muss, um zu welchem Platz zu kommen.

    2005 waren wir erstmalig in Teuschnitz. Ein Terrassenplatz, aufgeteilt auf 2 Ebenen. Oben waren die Küche, das Materialzelt und das Essenszelt angeordnet. Die Gruppen-&Kofferzelte befanden sich auf der unteren Ebene.
    Der Platz war an sich wirklich schön, nur das Wetter wollte 2005 nicht so wie wir. 12 Tage Dauerregen, windig, kalt. Ekelhaft! Dafür gabs ein festes, beheiztes Haus nebenan, in dem man sich trocknen und aufwärmen konnte und in das wir viele Spiele und Aks verlagerten.
    Spass gemacht hat's übrigens trotzdem allen, wie wir am Ende des Lagers erfuhren! Uns auch! Wir lassen uns doch von Wind und Wetter nicht die Laune verderben, oder?!

    Das Bild hier zeigt die Dekorationskünste unserer Küche, welche sich bei der jährlichen Süßigkeitenplatte, die es am Abschlussessen für die Teilnehmer/innen gibt, immer große Mühe gibt und der Kreativität freien Lauf lässt! Sieht schon schick aus, oder?!

  • 2006

    2006 - Hauenstein; "KjGallien"

    Juhu. Auf geht's in die Pfalz. Da waren wir schon lang nicht mehr!! Und dabei hat Hauenstein doch sogar ein Schuhmuseum und gefühlt 100 Schuhläden!
    Kleine Anekdote am Rande: Wir waren in der Stadt und haben das Eiertauschspiel gespielt (Kinder sind in Gruppen unterwegs, haben ein Ei, sollen dieses gegen besseren Gegenstand eintauschen). Soweit so gut!
    Kam eine Gruppe doch tatsächlich an mit Schuhen für 200 Euro. Stand 1:1 auf dem Preisschild. Hatte der Verkäufer gegen das Ei eingetauscht. Falls jemand also neue Schuhe braucht, auf nach Hauenstein. Die haben dort soviel, dass sie sie sogar verschenken! ;-)

    Auf dem Bild sieht man übrigens unser gemeinsames Singen am Lagerfeuer.
    Gerade dieses Gemeinschaftsgefühl ist ja auch das Besondere, was es auf einem Zeltlager zu erleben gibt und was für das Leben prägen kann. Spielend Teamfähigkeit und Gemeinschaft lernen - voll toll! Gerade das Gemeinschaftsgefühl und der Charme, die Romantik des Zeltens kommt beim abendlichen Singen am Lagerfeuer voll zur Geltung.

  • 2007

    2007 - Rückholz-Goldhasen; "Von en zunftig dorfspel"

    Willkommen bei Rittern und im Mittelalter. Echte Ritter auf dem Zeltplatz, die Waffen und Kleidung der damaligen Zeit präsentierten und eine riesengroße Städtegemeinschaft, die von bösen Raubrittern überfallen wurde!

    In traumhaften Panorama erlebten wir gemeinsam große Abenteuer, bauten unter anderem ein Floss am nahegelegenen See und erlebten märchenhafte Zeiten in den nahen Königsschlössern!

    Der Paulsteiner Platz im Allgäu ist immer wieder einen Besuch wert! (ein Blick auf das nebenstehende Bild genügt. Wer möchte diese Aussage bei der Kulisse noch anzweifeln?!)

  • 2008

    2008 - Immenreuth; "Dschungelbuch"

    Ein besonders großes Abschlussfeuer - ein Abschiedsfeuer - für einen Großteil des damaligen Teams!
    2008 war Schluss! Ende! Aus! Nach teilweise 7 Jahren Lager war Schluss für Thamos, Benni, Henni, Stony, Julia, Clemens, Basti, Melli, Miri, Oli...
    Eine ganze Lagergeneration trat ab (Studium, Beruf, Ausbildung - Gründe gab's genug) und machte den jungen Wilden, die im Hintergrund standen und mit den Hufen scharrten, Platz sich auf dem Lager auszutoben und ihre Ideen zu verwirklichen.

    Auch 2 Mädchenzelte & 2 Jungszelte von damals erlebten hier ihr letztes junges Zeltlager. Dementsprechend groß  war das Abschlussfeuer, waren die Gefühlsausbrüche und die Tränen bei Kindern und Teamern.

    Aber mittlerweile haben ja zumindest Teile von einst (Stony, Henni, Benni, Thamos) ihr Comeback auf dem Lager gefeiert. Einmal vom Lagervirus angesteckt, ist es schwer wieder davon loszukommen! :-)

  • 2009

    2009 - Forchheim; "Operation Zeltlager"

    Man befand sich auf der Suche nach dem verschwundenen Plutonium und eine interessante Geschichte hielt die Teilnehmer während des Lagers in ihrem Bann! Alle waren gefordert, als es darum ging, die bösen Überfäller, die das Plutonium geklaut und einen unserer Agenten entführt hatten,  in einzelnen Spielen, wie Lebensmittelerraten, zu schlagen. Die Kinder behielten natürlich die Oberhand!

    Die einzelnen „Agentenzelte“ hatten, sowohl während dem Programm, als auch in ihrer Freizeit eine Menge Spaß und kamen auf tolle Ideen (wie auf dem Bild, die selbstgebaute Wasserrutsche). Ein kleines Highlight für die Dienste war in diesem Jahr, man glaubt es kaum, der DoBa-Dienst der einen Hochdruckreiniger als Hilfe hatte, womit die Arbeit richtig Spaß bereitete! ;-)

    Zusammen erlebten wir eine phantasievolle Geschichte, wie so viele die sich die Teamer ausdenken und geniale Welten erschaffen, in denen das Zeltlager dann abläuft!

  • 2010

    2010 - Pressig; "Piraten"

    Unterwegs auf dem Narrenschiff mit vielen, schlimmen Schurken! So erlebten viele kleine und große Piraten eine spannende Reise unter Ihresgleichen.
    Wie es sich für Jungs und Mädels auf See gehört, war direkt nebendran ein wunderschönes Naturschwimmbad, das oft und gerne genutzt wurde.


    Und trotz einigen schlecht-Wetter Tagen ließ sich keiner unterkriegen, im Gegenteil! Auf der 2-Tages-Tour die plötzlich ein kleines Bisschen länger war als geplant, zeigten alle was in ihnen steckt um dann das freudige und glückliche Gefühl genießen zu können, es geschafft zu haben! :-D

    In diesem Jahr konnte leider kein Pfarrer aus Tauberbischofsheim zu uns kommen, aber wir hatten Glück denn wir konnten einen ortsansässigen sehr liebenswürdigen Priester dafür gewinnen den Gottesdienst mit uns zu halten. Was dieser, trotz Pensionierung, schön kindgerecht und unterhaltsam tat. So brachte auch er, den geistlichen Teil des Zeltlagers, wie jedes Jahr, als Bereicherung ein.

  • 2011

    2011 - Ebermannstadt; "Auf märchenhafter Mission"

    Dieses Lager war ein Rekordjahr mit 93 Teilnehmer/-innen und einem riesigen (wirklich großen) Lagerkreuz!! Dazu kam, dass es zum ersten Mal eine „Oldie-Gruppe“ gab, um ein paar Kindern, die eigentlich schon zu alt waren, zu ermöglichen doch noch einen Sommer mit Zeltlager zu haben! :-)

    Außerdem gab es 7 Neulinge im Team: Clara, Jenny, Jani, Dölza, Max, Manu und Tilman, die als Anfänger einen prima Job leisteten.

    Durch die vielen Leute war es wahnsinnig belebt, was ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl hervorrief und man immer Spaß hatte z.B. beim Vortezelte bauen, wenn alle einander halfen. Hierzu noch eine coole Story: und zwar war ein Teppich auf dem Lager dabei, der eigentlich für das große Abschlussfeuer bestimmt war, aber Dank der Kreativität einiger wurde er in ein Vorzelt mit eingebaut. Solche Glücksgriffe kommen zwar nicht oft vor, aber verschönern jedes Jahr und geben eine tolle Erinnerrung! ;-)

  • 2012

    2012 - Hofgeismar!

    Unter dem diesjährigen Jubiläumsmotto "Zeitreise: Jubelnd ins Jubiläum - Auf der Suche nach der schönsten Zeit" ging es ins wunderschöne Hofgeismar, in die Nähe von Kassel.
    12 Tage lang durchlebten die Kinder und Betreuer Mottos aus 50 Jahren Zeltlagergeschichte um am Ende ihren Favoriten zu küren: Asterix & Obelix!

    Das Programm enthielt wieder Showklassiker wie "Herzblatt", "Wetten, dass...?" oder "Schlag den Raab", ließ aber auch teils in Vergessenheit geratene Programmpunkte wie "1,2 oder 3" neu aufleben - eben ganz nach den Wünschen der Teilnehmer. Auch einige neue AK Ideen hielten Einzug: So wurde beispielsweise ein eigener Pool gebaut, die Slackline zwischen 2 starke Bäume gespannt oder T-Shirts & Hüte mit Textilfarben verziert.

    Es waren wieder ein paar unvergessliche Sommertage und manch eine(n) hörte man bei der Heimkehr, beim Aussteigen aus den Bussen sagen: "Nächstes Jahr komm ich auf alle Fälle wieder mit!" :-)

  • 2013

    2013 - Villingen - Schwenningen "Verwunschen im Zauberwald"

    Einer unserer Gruppenleiter hatte sich auf einer Auslandsreise mit einem bösen Zauberer angelegt. Und der hat wohl überhaupt keinen Spaß verstanden, sprach eine unverständliche Formel und belegte unseren Gruppenleiter mit einem düsteren Zauber. Am 16.8.2013 sollte sich dieser Gruppenleiter in eben diesen stinkenden Pilz verwandeln.
    Doch damit nicht genug. Wie das mit bösen Zaubersprüchen so ist, verbreiten sich diese schneller als man Abidokadabra sagen kann und jeder dem er es erzählte, wurde ebenfalls mit diesem Zauber belegt. Und so leid es uns tut, auch alle Zeltlagerteilnehmer wurden durch das Weitererzählen mit dem Fluch belegt. 
    Unser guter Freund, der weiße Zauberer Albus kennt ein Gegenmittel. Aber er ist zu alt und zu schwach, sich selbst auf die gefährliche Suche zu begeben. Darum mussten wir nun in den Zauberwald reisen und die notwendigen Zutaten unter Stöcken und Steinen oder in Trollhöhlen suchen. 

    Und wie nicht anders zu erwarten, haben wir es natürlich geschafft den Bann zu brechen und konnten den großen Abschlussabend in unserer menschlichen Gestalt feiern. 

  • 2014

    2014 -  Rettenau - Superheldenakademie
     
    Das Zeltlger 2014 stand ganz im Zeichen der kleinen Helden. Auf dem Zeltplatz in Rettenau am Auerberg im Ostallgäu galt es in einer Superheldenausbildung seine eigene Superkraft zu entdecken und zu trainieren. Auf dem idyllischen Zeltplatz mit Alpenpanorama und nahegelgenem Badeweiher gab es genug Platz zum Toben, der Bach lud zum Staudamm bauen ein, die Tischtennisplatten und Fußballtore zu ausgiebigen Sportturnieren. Doch auch das Kreativangebot kam nicht zu kurz und so hatte jeder viele Möglichkeiten, vom Basteln von Postkarten, über das Batiken und Gestalten von T-Shirts, bis hin zum allseits beliebten Beauty Arbeitskreis war wieder alles geboten. 
     
    Passend zum Thema Helden hatten wir auch Helden des Alltags auf dem Zeltplatz zu Besuch. Die Feuerwehr Rettenau kam mit einem Einsatzfahrzeug und stellte ihre Aufgaben und Gerätschaften vor. Danach durften diese von den Teilnehmern unter Aufsicht begutachtet und getestet werden, sodass nun jeder ein kleines Feuer löschen könnte.
    Zur Abkühlung wurde der Badweiher mit allerlei Schlauchbooten, Spritzpistolen und anderen Wasserspielen unsicher gemacht, auch der angeschlossene Beachvolleyballplatz wurde regelmäßig von uns belagert. Doch auch Geländespiele in urigen Waldstücken und auf saftigen Wiesen kamen wieder nicht zu kurz.
    Ein besonderes Highlight im Jahr 2014 stellte der Ausflug zum Schloss Neuschwanstein mit dem anschließenden Besuch einer Sommerrodelbahn dar. 
     
    Nach 12 Tagen Spiel, Spaß und Abenteuer, dem von den Teilnehmern gewählten selbstgemachten Burgern als Abschlussessen und der einzigartigen Süßigkeitenblatte, sowie dem riesigen Abschlussfeuer fand dieses heldenhafte Lager einen runden Abschluss.

  • 2015

    2015 - Baierbacher Hof - KjGallien in Gefahr

    Vom 03.08.-14.08.2015 campten 66 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren und 20 Betreuer auf dem Waldjugendzeltplatz „Baierbacher Hof“ in Michelfeld bei Schwäbisch Hall.
    Die Kinder verbrachten 12 unvergessliche Tage voll Spiel und Spaß unter dem Motto „KjGallien in Gefahr“. „In Gefahr“, weil der Druide Miraculix aus dem uns wohl bekannten kleinen Dorf von Asterix und Obelix entführt wurde. Aus diesem Grund brauchten die Gallier die Unterstützung der tapferen Kinder, um Aufgaben zu erfüllen und letztendlich so den Druiden zu befreien.

    Dazu mussten sie bei Gelände- und Sportspielen ihr Können unter Beweis stellen und bei einer gruseligen Nachtwanderung Mut beweisen und gegen die Römer antreten.

    Neben den schwierigen Aufgaben, die es zu bewältigen galt, stand natürlich der Spaß im Vordergrund. Bei einer Wasserschlacht gegen die Betreuer und einer Riesenwasserrutsche konnten sich alle von der Hitze erfrischen. Auch die legendären Abendshows wie beispielsweise „Wetten, dass…?!“ und Herzblatt durften natürlich nicht fehlen. Danach konnten die Kinder beim traditionellen Singen am Lagerfeuer echtes Zeltlagerfeeling und ein tolles Gemeinschaftsgefühl, das so schnell nicht in Vergessenheit gerät, erfahren.

    Um nicht die ganzen 12 Tage auf dem Zeltplatz zu verbringen, begaben sich die Kinder auf die beliebte 2-Tages-Tour und zu einem Ausflug in die nahe gelegene Stadt Schwäbisch Hall.
    Nachdem die Kinder den befreiten Druiden am letzten Abend mit einer riesigen Süßigkeitenplatte und einem großen Abschlussfeuer zu Hause willkommen gehießen hatten, mussten sie nach fast zwei unvergesslichen Wochen leider Abschied nehmen und wieder nach Tauberbischofsheim zurückkehren.